Take Profit
Eine Take-Profit-Order schließt eine offene Position automatisch, sobald der Kurs ein von dir festgelegtes Ziel erreicht. So sicherst du den Gewinn, ohne den Markt ständig zu beobachten. Sie ist das Gegenstück zum Stop-Loss, der Verluste begrenzt.
Wie eine Take-Profit-Order funktioniert
Du legst einen Zielkurs fest, beim Eröffnen des Trades oder später. Bei einer Long-Position liegt das Ziel über deinem Einstieg, bei einer Short-Position darunter. Erreicht der Markt dieses Niveau, schließt die Börse die Position für dich.
Je nach Plattform wird die Take-Profit-Order als Limit Order zum Zielkurs oder als Market Order ausgeführt, sobald das Ziel berührt wird. Eine Limit Order schützt den Preis, wird aber unter Umständen nicht ausgeführt, wenn der Kurs das Niveau nur kurz erreicht. Eine Market Order wird zuverlässig ausgeführt, kann aber unter Slippage leiden.
Ein Beispiel
Angenommen, du kaufst 1 ETH zu 2.000 Dollar und legst vorher fest, dass dir 10 % Gewinn reichen. Du setzt einen Take-Profit bei 2.200 Dollar und einen Stop-Loss bei 1.900 Dollar. Erreicht der Kurs zuerst 2.200 Dollar, wird die Position mit rund 200 Dollar Gewinn vor Gebühren geschlossen. Fällt er zuerst auf 1.900 Dollar, schließt der Stop-Loss sie mit rund 100 Dollar Verlust. Dein möglicher Gewinn ist doppelt so groß wie dein Risiko, ein Chance-Risiko-Verhältnis von 2:1.
Warum Trader sie nutzen
Mit Take-Profit-Orders musst du nicht den ganzen Tag auf Charts schauen und hältst dich eher an einen Plan, den du mit kühlem Kopf gemacht hast. Ohne Ziel halten viele Trader in der Hoffnung auf mehr, und aus einem Gewinntrade wird ein Verlusttrade.
Manche Trader steigen schrittweise aus und setzen mehrere Take-Profit-Marken, sodass an jedem Ziel ein Teil der Position geschlossen wird.
Grenzen und typische Fehler
Ein Take-Profit deckelt deinen Gewinn auf dieser Position. Steigt der Kurs nach deinem Ausstieg weiter, profitierst du nicht mehr. Ziele zu nah am Einstieg werden oft schon durch normales Kursrauschen ausgelöst, zu weit entfernte Ziele werden womöglich nie erreicht.
In schnellen Märkten können Kurslücken und Slippage dazu führen, dass dein tatsächlicher Ausstiegskurs vom Ziel abweicht. Ein ausgeführter Take-Profit kann in vielen Ländern außerdem steuerlich relevant sein.
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Coach ist die KI von AtenaCrypto. Sie erklärt Krypto mit Live-Marktdaten, in einfachen Worten.
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Häufige Fragen
Was ist der Unterschied zwischen Take Profit und Stop Loss?
Ein Take-Profit schließt eine Position zu einem günstigen Kurs, um Gewinn zu sichern. Ein Stop-Loss schließt sie zu einem ungünstigen Kurs, um Verlust zu begrenzen. Viele Trader setzen beide auf dieselbe Position.
Wird ein Take-Profit immer zu meinem Kurs ausgeführt?
Nicht immer. Als Market Order kann Slippage den Ausführungskurs verändern; als Limit Order wird er womöglich gar nicht ausgeführt, wenn der Kurs das Niveau nur kurz berührt.
Kann ich Take Profit auch im Spothandel nutzen?
Ja. Im Spothandel kannst du meist eine Limit-Verkaufsorder über deinem Kaufkurs setzen, und viele Plattformen bieten kombinierte Take-Profit- und Stop-Loss-Orders an.
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