Staking
Staking bedeutet, Coins zu sperren, um eine Proof-of-Stake-Blockchain mitzubetreiben – mit eigenem Validator oder per Delegation an einen anderen – und dafür Belohnungen zu erhalten.
So funktioniert Staking
Proof-of-Stake-Netzwerke brauchen Validatoren, die Coins riskieren, damit Betrug teuer wird. Staking ist der Weg, Coins dafür einzusetzen. Du kannst selbst einen Validator betreiben, deine Coins an einen fremden Validator delegieren oder einen Pool beziehungsweise eine Plattform nutzen, die das für dich erledigt.
Gestakte Coins sind meist nicht frei beweglich. Viele Netzwerke haben eine Unbonding- oder Auszahlungsfrist, die von Stunden bis zu mehreren Wochen reichen kann.
Woher die Belohnungen kommen
Die Belohnungen bestehen vor allem aus neu ausgegebenen Coins und einem Teil der Gebühren. Sie werden im gestakten Coin ausgezahlt, ihr Wert in Euro oder Franken schwankt also mit dem Kurs. Weil neue Coins entstehen, gleicht ein Teil der Belohnung nur die Verwässerung aus, die Nicht-Staker trifft.
Ein Beispiel
Angenommen, du besitzt 100 Einheiten eines Proof-of-Stake-Coins und delegierst sie an einen Validator. Über ein Jahr zahlt das Netzwerk hypothetisch 4 Einheiten Belohnung, der Validator behält 10 % Provision, dir bleiben 3,6. Fällt der Kurs in dieser Zeit um 30 %, hast du zwar mehr Coins, aber weniger Wert als am Anfang.
Risiken und typische Fehler
Das größte Risiko ist der Kurs: Staking-Belohnungen schützen nicht vor fallenden Märkten. Sperrfristen bedeuten, dass du womöglich nicht schnell verkaufen kannst. Macht dein Validator Fehler, kann ein Teil des Einsatzes geslasht werden.
Stakt ein Unternehmen für dich, trägst du auch dessen Risiko. Geht es pleite oder friert Auszahlungen ein, können deine Coins festsitzen – das erlebten 2022 Kunden einiger Krypto-Verleiher. Liquid-Staking-Token bringen zusätzlich Smart-Contract-Risiko und können unter dem Wert der hinterlegten Coins handeln. Die Besteuerung der Belohnungen ist je nach Land verschieden.
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Coach ist die KI von AtenaCrypto. Sie erklärt Krypto mit Live-Marktdaten, in einfachen Worten.
Was ist der Unterschied zwischen direktem Staking, Delegieren und Liquid Staking?Coach fragen →
Häufige Fragen
Ist Staking sicher?
Es ist nicht risikolos. Die wichtigsten Risiken sind Kursverluste, Sperrfristen, Slashing und der Ausfall dessen, der deine Coins verwahrt.
Kann ich durch Staking Coins verlieren?
Durch Slashing oder die Pleite einer Plattform kannst du Coins verlieren, durch Kursbewegungen Wert. Staking selbst übergibt deine Coins nicht endgültig ans Netzwerk.
Kann man Bitcoin staken?
Nicht direkt, denn Bitcoin nutzt Proof of Work. Angebote mit Rendite auf BTC beruhen auf Verleihen oder anderen Protokollen mit eigenen Risiken.
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