Krypto-Glossar

Proof of Work (PoW)

Proof of Work (PoW) ist ein Konsensmechanismus, bei dem Miner mit Rechenleistung darum konkurrieren, einen gültigen Block zu finden. Der Gewinner hängt den nächsten Block an, und die Kosten dieser Arbeit machen es teuer, die Historie umzuschreiben.

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So funktioniert Proof of Work

Miner bündeln wartende Transaktionen zu einem Blockkandidaten und hashen dessen Header, jagen ihn also durch eine Funktion, die einen scheinbar zufälligen Fingerabdruck ausgibt. Gültig ist der Block nur, wenn dieser Hash unter einem vom Netzwerk festgelegten Zielwert liegt. Finden lässt er sich nur durch Ausprobieren: einen kleinen Wert namens Nonce ändern, neu hashen, wiederholen, im ganzen Netzwerk oft Billionen Mal pro Sekunde.

Einen gültigen Hash zu finden ist schwer, ihn zu prüfen geht sofort. Jede Node kann die Arbeit in Sekundenbruchteilen kontrollieren, fälschen lässt sie sich nicht. Das Netzwerk passt die Difficulty so an, dass bei Bitcoin im Schnitt etwa alle zehn Minuten ein Block gefunden wird, egal wie viel Rechenleistung hinzukommt.

Warum das Sicherheit bringt

Nodes folgen der gültigen Kette mit der meisten angesammelten Arbeit. Um eine bestätigte Transaktion umzukehren, müsste ein Angreifer die Arbeit dieses Blocks und aller folgenden neu leisten und dabei schneller sein als der Rest des Netzwerks. In einem großen Netzwerk wie Bitcoin braucht das enorme Mengen spezieller Hardware und Strom, was einen Angriff extrem teuer macht.

Energieverbrauch und Kritik

Die Sicherheit entsteht direkt aus dem Einsatz echter Ressourcen, daher verbraucht PoW viel Strom, nach häufig zitierten Schätzungen vergleichbar mit dem einiger Länder. Befürworter sagen, genau diese Kosten seien der Sinn, und Miner nutzten zunehmend günstige oder sonst ungenutzte Energie. Kritiker verweisen auf die Umweltbelastung. Ethereum wechselte im September 2022 mit dem Upgrade namens Merge von Proof of Work zu Proof of Stake, vor allem um Energie zu sparen.

Grenzen, die du kennen solltest

PoW ist nur so stark wie die Rechenleistung hinter einer Chain. Kleinere Proof-of-Work-Netzwerke, die dieselbe Mining-Hardware wie größere nutzen, wurden durch 51-Prozent-Attacken angegriffen: Angreifer mieteten genug Leistung, um jüngere Blöcke umzuschreiben und Coins doppelt auszugeben. Zudem hat sich Mining in großen Pools konzentriert, was ein Zentralisierungsrisiko ist, auch wenn einzelne Miner den Pool wechseln können.

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Coach ist die KI von AtenaCrypto. Sie erklärt Krypto mit Live-Marktdaten, in einfachen Worten.

Wie sorgt die Difficulty-Anpassung dafür, dass die Blockzeit bei Bitcoin bei etwa zehn Minuten bleibt?Coach fragen →

Häufige Fragen

Welche Kryptowährungen nutzen Proof of Work?

Das bekannteste Beispiel ist Bitcoin. Auch Litecoin, Dogecoin und Monero nutzen Varianten von Proof of Work.

Was ist der Unterschied zwischen Proof of Work und Proof of Stake?

Bei Proof of Work setzen Miner Rechenleistung ein, um Blöcke vorzuschlagen. Bei Proof of Stake hinterlegen Validatoren Coins als Sicherheit und können bei Fehlverhalten einen Teil davon verlieren.

Ist Proof of Work Verschwendung?

Das hängt davon ab, was dir wichtig ist. Die Energie erkauft Sicherheit ohne vertrauenswürdige Dritte, hat aber echte Umweltkosten, die Kritiker für zu hoch halten.

Verwandte Begriffe

MiningMinerHashrateDifficultyProof of Stake (PoS)51-%-Angriff

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